Familienbett – die kleine Bettwanze

katrin Gedanken , , , , , , , ,

Guten Tag,

Auuuuuuuuuua, mein Kreuz! Man denkt solche Aussagen kommen von alten Menschen. Oder von Müttern. Eine Kombination aus ständigen heben und der totalen Verdrängung aus dem eigenen Bett machen es möglich. Ich schlafe seit Wochen so am Rand das ich regelrecht Angst habe. Leben am Limit! Morgens wache ich dann oft auf und ein Teil meines nicht ganz so grazilen Körpers liegt auf der Holzkante. Wollen wir es mal nicht beschönigen – manchmal guckt ein Stück vom Bauch schon gefährlich in die Tiefe. Ein wahrer Balanceakt. Liebes Baby, süß das du Mama so lieb hast das du dich nachts immer mehr ankuschelst. Aber ich bin nicht Heidi Klum. Mama braucht ein Minimum an Ablageplatz! Und dabei wollten wir nie ein richtiges „Familienbett“. Unser Großer schlief neben mir. In seiner Wiege. In Ausnahmefällen bei Bauchweh und Co lag er natürlich auch mal bei uns. So mit Knapp einen Jahr wurde er dann ausgewildert ins Kinderzimmer. Spät wie manche denken – „Viel zu früh, mein armes Baby!“ Wie die meisten Mütter empfinden. Und nun haben wir seit gut 8 Wochen einen Bettbewohner. Quasi eine Bettwanze – die wird man ja auch wohl schwer wieder los. Wir haben alles versucht. In den Schlaf stillen und danach in die Wiege gelegt – ZACK – Augen auf! Was machen die da? Ne Ne Ne nicht mit mir! Sirene an.

Daneben sitzen, schaukeln und singen oder gut zu reden? Kam gut an! Wurde mit Lächeln quittiert. Und vor lauter Begeisterung wurden die Äuglein eher größer als kleiner. War wohl auch nix.

Hinlegen, streicheln und rausgehen? Satz mit X. Das kann und mag die Mama einfach nicht.

Also, ab ins Bett. In die Mitte. Ich könnte schwören ich sehe das Baby selbstzufrieden grinsen wenn es zwischen uns liegt. Vielleicht möchte er einfach keine Geschwister mehr? Aus welchem Grund auch immer – die Nächte sind wirklich gut! Einmal in den Schlaf gestillt ist auch manches mal 6 Stunden Sendepause. Erst dann wird wieder nach einem Snack verlangt. Und in der Zwischenzeit? Erwische ich mich dabei wie ich da liege und im Mondlicht das schlafende Baby anstarre. Stolz und glücklich. Und ich bin so froh das er neben mir liegt! Meine kleine Bettwanze.

Oft stehe ich früh schon auf und hole den Großen drüben aus seinem Bett. Wickeln, anziehen. Dann spielen im Wohnzimmer. Das Baby genießt derweil mein Bett und schläft gemütlich aus. Pfffffff…. wäre da nicht soviel Liebe im Spiel könnte mich das ja ärgern. Bis Jonas dann merkt das sein „Bumba“(Bruder) nicht da ist. Den liebt er nämlich so heiß und innig das er ihn immer bei sich haben will. Also zieht er los. Um das Baby zu wecken. So wie jetzt! Ich muss los – eine Katastrophe verhindern. Oh. Zu spät. Guten Morgen, Baby!

Liebe Grüße

Katrin und die wachen Räuber

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